Christoph Meinel (Hasso-Plattner-Institut, Potsdam), Harald Sack (Universität Jena) WWW - Kommunikation, Internetworking, Web-Technologien,Springer-Verlag Berlin Heidelberg
New York, 1.Auflage, 2004. |
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| Inhaltsübersicht |
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All about | 1 |
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Dieses
Kapitel bietet dem Leser einen ersten umfassenden Überblick über
das WWW (World Wide Web, auch kurz Web genannt). Es beschreibt die Komponenten
des WWW und die ihm zugrunde liegenden Basistechnologien, gibt geschichtliche
Hintergrundinformationen und skizziert, welche Mechanismen und Institutionen
den reibungslosen Betrieb dieses weltweit wichtigsten und populärsten
Internet-Dienstes garantieren. |
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| Teil 1. Die Kommunikation und ihre Medien | |||
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Kommunikationsmedien im Wandel - von der Höhlenmalerei zum WWW | 55 |
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Die
Fähigkeit zur Kommunikation und das Know How, Kommunikationsinhalte dauerhaft festzuhalten, zählen zu den wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Dieses Kapitel lädt den Leser ein zu einer kurzen Reise durch die geschichtliche Entwicklung der Kommunikationsmedien: Angefangen von der Entwicklung der Schrift, über die Anfänge der Telekommunikation und ihre explosionsartige Verbreitung bis hin zum Internet-Chat werden die wichtigsten Etappen auf dem Weg zum WWW skizziert. |
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WWW - das universelle Kommunikationsmedium | 91 |
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Dank
der neuen Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) und des WWW
wachsen die klassischen Medien immer mehr zusammen: Sprachkommunikation,
Datenübertragung und Fernsehen, das WWW bietet ein integratives Kommunikationsmedium
für ein multimediales Medienumfeld, für das der Computer, genauer
der Browser, eine einheitliche, für alle Belange gleichermaßen
geeignete Schnittstelle bietet. Natürlich müssen die unterschiedlichen
Medien für eine Computer-Darstellung aufbereitet, kodiert und gegebenenfalls
komprimiert werden. Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die verschiedenen
Ideen und Techniken zur Informationskodierung und behandelt die wichtigsten
Text-, Audio-, Bild- und Video Datenformate des WWW. |
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| Teil II. Basics der Internet-Technologie | |||
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Wie sich Rechner unterhalten - Grundkonzepte der Rechnervernetzung | 193 |
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Dieses
Kapitel gibt dem Leser Einblick in die Arbeitsweise von Computernetzwerken
und das Zusammenwirken ihrer vielfältigen Komponenten und Mechanismen,
die das Internet überhaupt erst möglich machen. Im Detail wird
der Schichtenaufbau des Internets (das sogenannte TCP/IP Schichtenmodell)
vorgestellt, mit dem der Gesamtkomplex der Internet Netzwerkkommunikation
mit seinen zahlreichen ineinandergreifenden Mechanismen (sogenannte Protokolle)
hierarchisch aufgebaut verstanden werden kann. Dazu werden wichtige Funktionsprinzipien,
wie das Prinzip der Paketvermittlung oder die Wirkungsweise fehlererkennender
und fehlerkorrigierender Techniken hier besprochen, die eine sichere und
effiziente Datenübermittlung im Internet gewährleisten. |
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Datentransfer ins Nachbarbüro - LAN-Technologien | 259 |
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Lokale
Netze -- sogenannte LANs (Local Area Networks) -- verbinden Rechner in
räumlich enger Nachbarschaft. Ausgehend von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
zwischen zwei benachbarten Einzelrechnern bis hin zu Campusnetzen, über
die hunderte oder sogar tausende von Rechnern über ein gemeinsames
Übertragungsmedium miteinander kommunizieren -- wird dem Leser ein
umfassender Einblick in Basiskomponenten, Protokollmechanismen und Funktionsprinzipien
der aktuellen LAN-Technologien gegeben. Anhand ausgewählter Technologiebeispiele
werden die vorgestellten unterschiedlichen LAN-Konzepte vertieft. |
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6
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Datentransfer ans andere Ende der Welt - WAN-Technologien | 383 |
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Jenseits
der engen räumlichen Grenzen eines LANs bieten WANs (Wide Area Network)
die Möglichkeit, auch sehr weite Entfernungen zwischen einzelnen
Rechnern und Rechnernetzen zu überbrücken, wozu spezielle Übertragungsmedien
und Schaltelemente notwendig sind. Um sich über ein WAN mit dem Internet
zu verbinden, gibt es eine Vielzahl von Zugangsmöglichkeiten. In
diesem Kapitel werden die wichtigsten Konzepte und Techniken für
den Aufbau und Betrieb solcher WANs vorgestellt. Schwerpunktmäßig
wird auf Adressierung und Routing eingegangen. Anhand unterschiedlicher
Technologiebeispiele wird ein tieferer Einblick in die Funktionsweise
von WANs gegeben. |
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7 |
Wie das Internet funktioniert - Internetworking | 475 |
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Das
Internet Protokoll, genauer die Internet-Protokollfamilie TCP/IP der Version
4, IPv4, stellt auch heute noch das Kernstück der Internet-Technologie
dar. Wider erwarten, und obwohl es kaum mit dem unvorhersehbaren, gigantischen
Wachstum des Internets Schritt halten kann -- seit geraumer Zeit steht
mit IPv6 schon ein leistungsfähigerer Nachfolger in den Startlöchern
--, erweist sich TCP/IP als überaus robust und praxistauglich. Dieses
Kapitel erl"autert die Protokollfunktionen der Internet- und Transportschicht
des TCP/IP-Schichtenmodells und stellt die beiden Protokolle IP und TCP
ausführlich vor. |
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Wozu das Internet alles gut ist - Dienste und Anwendungen im Internet | 573 |
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Dienste
und Anwendungen im Internet basieren in aller Regel auf einem Client/Server-Modell,
so auch die in diesem Kapitel vorgestellten Applikationen auf der Anwendungsschicht
des TCP/IP-Schichtenmodells. Namens- und Verzeichnisdienste, Email, Dateitransfer,
Netzwerkmanagement und multimediale Echtzeit-Kommunikation stehen dabei
im Vordergrund und werden in diesem Kapitel am Beispiel besonders populärer
Vertreter beschrieben. |
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Unter vier Augen - Sicherheit im Internet | 649 |
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Die
Abwicklung von geschäftlicher und privater Kommunikation im Internet
ist nur dann sinnvoll möglich, wenn ihre Vertraulichkeit, Unversehrtheit,
Verfügbarkeit und Nachweisbarkeit garantiert ist. Alle dazu notwendigen
Verfahren und Techniken werden unter dem Begriff der Netzwerk-Sicherheit
bzw.~Internet-Sicherheit zusammengefaßt. Dieses Kapitel geht der
Frage nach, wie die verschiedenen Sicherheitsziele auf den unterschiedlichen
Ebenen des TCP/IP-Schichtenmodells des Internet gewährleistet werden
können. |
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| Teil III. Web-Technologien | |||
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Jedes Ding braucht einen Namen - URL: Universal Resource Identifier | 721 |
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Hyperlinks
sind Charakteristikum und Kernelement des WWWs. Sie verknüpfen weltweit
die unterschiedlichsten Informationsressourcen miteinander und ermöglichen
so eine Erschließung des gewaltigen Wissensraums des WWWs. Damit
eine einzelne Informationseinheit auch tatsächlich im WWW gefunden
und referenziert werden kann, benötigt sie einen eindeutigen und
dauerhaften Namen, den Universal Ressource Identifier. |
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11 |
Zustelldienst im Web - HTTP: Hypertext Transfer Protocol | 735 |
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Wenn
sich WWW-Browser und WWW-Server unterhalten, folgen sie einem gemeinsamen
Kommunikationsprotokoll, dem HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Als sehr
einfaches und vor allen Dingen schnelles Protokoll wurde es seit seiner
Einführung beständig erweitert und bietet heute ergänzt
um Komponenten wie SSL (Secure Socket Layer), TLS (Transport Layer Security)
oder auch PEP (Protocol Extension Protocol) eine flexible und sichere
Infrastruktur für den effizienten Datentransfer im WWW. Proxy-Server,
Caches und Gateways steigern dabei maßgeblich die Effizienz. Dieses
Kapitel stellt die Basisbestandteile, die Funktionsweise, den Befehlssatz
und zugehörige Erweiterungen des HTTP-Protokolls vor und bietet dem
Leser so einen umfassenden Einblick in die Mechanismen der Kommunikation
im WWW. |
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Die erste Sprache des Web - HTML: Hypertext Markup Language | 805 |
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Seit
der Erfindung des Buchdrucks versehen Autoren ihre Manuskripte mit Anweisungen
für den Setzer, die die anschließende Formatierung des Dokuments
festlegen. Diese Markierungen oder Auszeichnungen (im Englischen Markup
genannt) bilden die Grundlage vieler Dokumenten-Beschreibungssprachen
wie SGML oder auch LaTeX. Dieses Kapitel ist der Markup-Sprache HTML (Hypertext
Markup Language) gewidmet, der ersten Dokumenten-Beschreibungssprache
des WWWs, und gibt einen Einblick in deren Syntax und Anwendung. |
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13 |
Für jeden Zweck das passende Design - CSS: Cascading Stylesheets | 885 |
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Die
Trennung von Struktur und Darstellung ist eine der Grundideen der Markup
Sprachen. Beschreibt HTML die Dokumentenstruktur, so ist für die
layoutmäßige Umsetzung und Darstellung dieser Struktur auf
einem spezifischen Ausgabemedium ein sogenanntes Stylesheet zuständig,
das die entsprechende Formatierung des Dokuments übernimmt. Dieses
Kapitel beschreibt die Grundfunktionalität der Cascading Stylesheets
(CSS) und gibt einen Einblick in deren Syntax und Anwendung. |
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Alles ist möglich - XML: Extensible Markup Language | 943 |
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Der
Wunsch nach größerer Flexibilität und zur Festlegung eigener
Auszeichnungselemente und Markup-Sprachen führte zur Entwicklung
von XML (Extensible Markup Language). Mit dieser Fähigkeit, neue
Auszeichnungselemente festlegen zu können, wurde XML schnell zur
Ausgangsbasis einer ganzen Reihe von anwendungsspezifischen Markup-Sprachen,
die auf die Bedürfnisse ganz spezieller Ausgabegeräte, wie z.B.
mobile Endgeräte (WML), oder auf ganz spezifische Anwendungsbereiche
(MathML, CML, SVG, SMIL, u.a.) zugeschnitten sind. XPath und XLink ermöglichen
die Navigation im XML-Dokumentenraum und XSLT bietet Möglichkeiten
zur Formatierung und Transformation von XML Dokumenten. All das eröffnet
dem Web bisher ungeahnte Möglichkeiten und bietet Raum für vollkommen
neue Anwendungen. |
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Das Web wird lebendig - Skriptsprachen und CGI-Programmierung | 1021 |
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Das
WWW stellt nicht nur statisch erzeugte Informationsressourcen zur Verfügung,
sondern gestattet dem Nutzer auch interaktiven Zugriff auf und Manipulationsmöglichkeiten
für dynamisch erzeugte Informationsressourcen. Java und JavaScript
ermöglichen die Einbindung interaktiver Funktionselemente und Applikationen.
CGI (Common Gateway Interface) und DOM (Domain Object Model) stellen dem
WWW-Autor und -Programmierer dazu einheitliche Schnittstellen zur Verfügung,
die Anwendungen aus unterschiedlichsten Programmier- und Skriptsprachen,
wie z.B. C, Perl oder PHP, mit dem WWW verknüpfen und so das WWW
mit Leben erf"ullen. |
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| Anhänge |
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A |
Personenregister | 1111 |
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B |
Wichtige RFCs | 1125 |
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C |
Wichtige Internetadressen | 1131 |
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D |
Abkürzungen und Akronyme | 1147 |
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| Lieraturverzeichnis | 1147 |
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| Sachverzeichnis | 1157 |
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Update: 14/05/2008, H. Sack